1. Prof. Dr. med. Franz X. Vollenweider - Die Neurobiologie psychedelischer Drogen...

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    Die Neurobiologie psychedelischer Drogen: Implikationen für die Behandlung Affektiver Störungen (mood disorders) Derzeitige Fortschritte unseres Verständnisses der Neurobiologie klassischer Psychedelica (z.B. Psilocybin) und Dissoziativa (z.B. Ketamin) führten zu vermehrtem Interesse an möglicherweise klinischer Nutzbarkeit von Psychedlica bei der Behandlung verschiedener psychiatrischer Störungen. Neue Daten verhaltensbezogener Analysen und bildgebender Verfahren des Zentralnervensystems weisen darauf hin, dass beide Substanzklassen die glutamatbasierte Neurotransmission im Präfrontalen Cortex verstärken, neurale Regelkreisläufe verändern, welche an Affektiven Störungen beteiligt sind und eine Verringerung klinischer Symptome solcher Störungen herbeiführen können. Prof. Dr. Vollenweider wird neue Daten bildgebender Verfahren (Neuroimaging) und aus ERP-Brain-Mapping Studien (Nutzung ereigniskorrelierter Potentiale zur Zuordnung verarbeitender Hirnareale bei externen Stimuli) vorstellen, die belegen dass sowohl Psilocybin als auch Ketamin die Aktivität des präfrontalen und vorderen zingulären Kortex erhöhen und die Aktivität der Amygdalar normaler Individuen senken. Die Studien belegen eine Aufhebung der neuronalen Reaktion auf beängstigende neuronale Stimuli. Da Depression mit einer reduzierten Aktivität des präfrontalen Kortex und eingeschränkter Regelungskontrolle der Amygdalaaktivität einhergehen, legen diese Erkenntnisse nahe, dass eine Normalisierung dieses Netzwerks durch Anpassung über glutamatabhängige neuronale Plastizität das hauptsächlich wirksame Prinzip der intensiven und anhaltenden antidepressiven Effekte solcher Substanzen auf Depressionspatienten darstellt. Zudem legen diese Erkenntnisse nahe, dass die Aktivität des vorderen zingulären Kortex im Vorfeld einer Behandlung als möglicher biologischer Hinweis auf Patienten geeignet ist, die gut auf antidepressive Effekte von Psilocybin oder Ketamin ansprechen. Prof. Dr. med. Franz X. Vollenweider Prof. Dr. Franz X. Vollenweider ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (FMH), Professor für Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und Co-Direktor des Zentrums für Psychiatrische Forschung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Zürich (KPPP). Ferner ist er Direktor des „Heffter Zürich Research Centers“ (HRC) für Bewusstseinsstudien, welches er 1998 gründete und in seine Forschungsgruppe „Neuropsychopharmakologie und Brain Imaging“ integriert hat. Im Zentrum seiner Forschung stehen die Aufdeckung von Biomarkern psychotischer und affektiver Störungen sowie die Aufklärung der psycho-physiologischen Grundlagen pharmakologisch veränderter Wachbewusstseinszustände. Dazu werden in einem multimodalen Ansatz bildgebende Verfahren (PET, fMRT, MRS), elektrophysiologische Brain Mapping Methoden (EEG-ERP) und neuropsychologische Testverfahren eingesetzt. Im Fokus aktueller Studien stehen Untersuchungen zur neuroplastischen Wirkung klassischer Halluzinogene (z.B. Psilocybin) und dissoziativer Anästhetika (z.B. Ketamin) zwecks Entwicklung neuer Ansätze zur Behandlung therapie-resistenter Depressionen. Prof. Dr. Vollenweider hat mehr als 100 wissenschaftliche Beiträge zur Psychologie und Neurobiologie der Halluzinogene, Stimulanzien und Entactogene in renommierten Fachzeitschriften publiziert. Seine Forschungsarbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderungspreis der Schweiz. Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (1990), dem Heffter Research Award (1997), dem Götz Preis der Universität Zürich (2000), dem BAP Prize der British Association for Psychopharmacology (2002), dem NARSAD Award 2000 und 2004 (USA), sowie dem Fetzer Award 2006 (USA). Weitere Informationen: http://www.heffter.org/

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    • Vortrag von Dr. med Torsten Passie: "Langzeitwirkungen kontrollierter LSD-Einnahme"

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      Dr. med Torsten Passie Studium der Philosophie, Soziologie (M.A.) und Medizin (Dr. med.) an der Universität Hannover und Medizinischen Hochschule Hannover. Doktorarbeit über existenzphilosophische Herangehensweisen in der Psychiatrie. Magisterarbeit über "Kontinuität und Wandel der Bedingungen von Partnerschaftsanbahnung und Partnerwahl zwischen Tradition und Moderne". Tätigkeit in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und der Praxis Professor Hanscarl Leuner in Göttingen. Seit zwei Jahrzehnten besonderes Interesse an phänomenologischer Psychologie, existenzphilosophischen Fragestellungen, Psychotherapie, Bewusstseinsforschung, veränderten Bewusstseinszuständen sowie der Forschung und therapeutischer Arbeit mit verschiedenen bewusstseinsverändernden Techniken, insbesondere auch mit halluzinogenen / entaktogenen Substanzen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Phänomenologische Psychiatrie, Veränderte Bewußtseinszustände, Psycholytische Therapie und Schamanismus. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Psychiater an der Medizinischen Hochschule Hannover. Thema seines Vortrags: "Langzeitwirkungen kontrollierter LSD-Einnahme" Gegen die Annahme, LSD löse eine „Modellpsychose“ aus, sprachen systematische LSD-Anwendungen in Forschung und Therapie schon früh; bei vielen Versuchspersonen zeigten sich nach LSD-Einnahme positive, teils persönlichkeitsverändernde Nachwirkungen. Diese bildeten den Anfang der psychedelischen (im Unterschied zur psycholytischen) Therapie mit einzelnen, hochdosierten und sehr intensiven Sitzungen. Nachwirkungen wie Persönlichkeitsveränderungen wurden in einer Reihe darauf angelegter Experimente auch systematisch erforscht. In dem Vortrag sollen diese Experimente und auch die persönlichkeitsverändernden Wirkungen nach psychedelischen Behandlungen dargestellt und näher charakterisiert werden. Weitere Informationen: http://www.bewusstseinszustaende.de/ http://www.schamanismus-information.de/

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      • Vortrag von Marc Iwaszkiewicz - Traumkraft zum Thema "Atmen, Volksdroge Nummer Eins...""

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        Hinter Traumkraft steht Marc Iwaszkiewicz, er hat in Bochum einen Laden und Schulungsraum und ist euch vielleicht schon bei Partys, Konzerten oder Seminaren bzw. übers Internet aufgefallen. Nach einer musikalischen Grundausbildung und den Kontakt zu verschiedenen Instrumenten kam er zu seinem jetzigen Beruf. Er arbeitet mit Gongs, Klangschalen, Obertongesang, Tanpura, Shruti Box, Fujara, Monochord sowie Didgeridoo und anderen Instrumenten. Diese setzt er ein, um die Zuhörer in eine Tiefenentspannung/Trance zu bringen, die erlebt werden kann... Mit ihm hebt das Chill out Raum schon mal ab, er begleitet DJ´s mit seinen Trance induzierenden Sounds bzw. sein neues Dance Programm bringt Beine in Bewegung. Neben der Tätigkeit als Musiker ist er Atempädagoge und bildet auch solche aus, d. h. durch ihn kannst du deine Atmung & Stimme kennenlernen, um dann das Erlernte gezielt im Alltag, beim Musizieren oder Tanzen (Trance) einzusetzen. Die eigene Konzentration, Kreativität und Sensibilität wird dadurch gesteigert oder Entspannung, Ausgeglichenheit und Ruhe gefunden. Seine Veranstaltungen finden an ausgewählten Plätzen statt (z.B. Höhlen / Kirchen). Er begleitet Events, Präsentationen und Feiern, arbeitet für Firmen, Vereine und verkauft darüber hinaus noch Instrumente wie z.B. Didgeridoos aus 100 % Hanf. Der Anstoss zu diesen Dingen kam unter anderem dadurch, dass er in Kontakt kam mit dem "Fleisch der Götter" und wie er da so bei Vollmond auf einer Sommerwiese lag, dachte er "diesen oder ähnlichen Zustand müsste ich doch auch ohne pflanzliche Hilfe erleben können...". Thema des Vortrags: Atmen, Volksdroge Nummer Eins... Bewusstsein/Änderung durch Atem und Schwingungen. Atem bedeutet Leben, Energie auf- und abgabe, Atem kann eine Tür zum Unterbewusstsein, zur Seele - zum Geist sein. Ein natürlich oder unnatürlich fließender Atem beeinflusst die Gesundheit, Konzentration, Entspannung - Anspannung, Intuition bzw. Aufmerksamkeit zum Guten oder Schlechten. Wissen bzw. praktische Übungen können helfen, dieses Themengebiet besser zu verstehen und zu nutzen, z.B. für den Alltag, den Beruf bzw. Freizeit. http://entheovision.de/index.htm?indexx=358

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        • Jon Hanna "Contemporary Psychedelic Art / Zeitgenössische Psychedelische Kunst"

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          Altered consciousness resulting from the consumption of various drugs has had a creative effect on art throughout the ages. The use of psychedelics in current times has greatly influenced the visions depicted by modern artists, from the 1960s to today. Jon Hanna’s lecture and slide presentation—a visual delight—will introduce and discuss works by artists who have been inspired by their drug use. The primary focus will be on contemporary art, and the incredible twists and turns that it has taken on the psychedelic path. Art styles discussed and presented include Abstract, Geometric, Surrealistic, Computer-aided, Fantastic Realism, Spiritual/New Age, Photography, Sculpture, and more. Work from artists such as L. J. Altvater, Pablo Amaringo, Dean Chamberlain, Vibrata Chromadoris, Ernst Fuchs, H.R. Giger, A. Andrew Gonzalez, Alex Grey, Allyson Grey, Naoto Hattori, Mark Henson, Martina Hoffmann, Nick Hyde, Mati Klairwein, Stevee Postman, Steven Rooke, Donna Torres, Robert Venosa, Robert Williams, and others may be presented. Despite the variety of approaches taken by these visionary artists, conference attendees will learn to identify common symbols and themes that define contemporary "Psychedelic" art. Although this art had its roots in the 1960s, today’s Psychedelic art has developed into a unique expression, which cannot be relegated to "retro" hippie-culture. Jon Hanna ist Künstler im grafischen Bereich und führte sein Kunststudium zum Bachelor / Magister. Er ist freischaffender Journalist, Grafiker und Herausgeber. Seine Veröffentlichungen sind in "High Times", "The Resonance Project"/"Trip Magazine", "Morbid Curiosity", "Entheogene Blätter" und in den Druckwerken von Erowid zu finden. Außerdem ist er verantwortlich für eine regelmäßige Themenseite namens "Sources" im populärwissenschaftlichen Fachmagazin "The Entheogen Review". Er ist der Autor und Herausgeber der "Psychedelic Resource List", die nun in ihrer vierten Auflage erschien. Derzeitige Projekte, an denen er mitwirkt sind z.B. das Buch "Ketamine: Dreams and Realities" von Dr. Karl Jansen, das Buch "The Spirit of the Internet" von Lawrence Hagerty. Er war als Gastredakteur zusammen mit Sylvia Thyssen für zwei Sonderausgaben des "Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies Bulletin", die sich mit "Psychedelika und Kreativität" sowie mit "Sex, Spirit, and Psychedelics" beschäftigten, zuständig. Derzeit arbeitet er am dritten MAPS Bulletin, welches das kontroverse Thema "Kinder und Psychedelika" aufgreift. Gleichzeitig ist er mit der Produktion einer umfassenden Sammlung von Interviews mit den "Altvorderen" der Psychedelischen Forschungsgemeinschaft beschäftigt ("Higher Wisdom", zusammengetragen von Dr. Charlie Grob und Roger Walsh). J. Hanna hielt auf internationalen Symposien Vorträge zum Themenbereich "Kunst und Entheogene", zu letzt in Brasilien, Portugal, Jamaika und Groß Britannien. Er ist der Veranstalter einer Kongressreihe namens "Mind States". Seine Freizeit verbringt er mit der Gartenarbeit, was Inspiration genug sein sollte um sein nächstes Buchprojekt erfolgreich durchzuführen "Garden of Visions", ein Handbuch der Pflege geistbewegender Medizinalpflanzen.

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          • Jochen Gartz: "Psilocybin in der Heilkunde"

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            Jochen Gartz "Betrachtungen zur früheren und heutigen Verwendung von Psilocybin in der Heilkunde und zur Erfahrungen wie ungewollten Pilzintoxikationen rund um die Welt." Zum Vortrag: Nach einer kurzen Betrachtung der mexikanischen Heilrituale mit Pilzen wird auf die früheren psychotherapeutischen Erfahrungen mit Psilocybin und änlichen Substanzen eingegangen. In den letzten Jahren begann ein neues Interesse an möglichen therapeutischen Anwendungen des Alkaloides. Hierbei sind Therapien bei Migräne, Clusterkopfschmerz, Zwangsneurosen mit Verkrampfungen sowie an Todkranken zu nennen. Bei der Erforschung von Synästhesien wäre das Alkaloid hilfreich. Ungewollte Intoxikationen mit Psilocybin haltigen Pilzen rund um die Welt liefern wertvolle Ergänzungen zur Bewertung der Sicherheit dieses Wirkstoffes. Weitere Informationen unter: http://www.entheovision.de/index.htm?indexx=303

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            • Vortrag von Wolfgang Bauer: "Xocoatl – Zaubertrank, Heilmittel, Seelentröster"

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              Wolfgang Bauer, geb. 1940 in Frankfurt/Main betätigt sich seit Abschluss seines Studiums der Psychologie und begleitend der Volkskunde als Psychotherapeut, Supervisor und Institutionsberater. Er ist Herausgeber / (Mit)Autor zahlreicher Bücher und Bildbände im Bereich der Volksbotanik und Altem Wissen. U.a. wirkte er auch mit am "Lexikon der Symbole" (wurde auch ins Russische übersetzt), dem Fliegenpilzklassiker "Der Fliegenpilz" sowie als Mitherausgeber an "integration - zeitschrift für geistbewegende pflanzen und kultur". zum Vortrag: Betrachtet man die Geschichte des Schokoladekonsums von ihrem Ursprung bei den Indianern Mittelamerikas bis heute zu den Angehörigen einer modernen Gesellschaft, so fällt ein Bedeutungswandel auf. Ging es früher darum, Schokolade als Heil- und Hausmittel zu sich zu nehmen, um Kraft, Stärke und leibliche Gesundheit zu gewinnen, so hat Schokolade heute mehr die Rolle, Psyche, Seele und Geist zu besänftigen, zu stabilisieren und zu stärken. Der Auslöser hierfür scheint im Stress zu liegen, dem der Mensch durch die Belastungen einer modernen, hektischen Welt ausgesetzt ist. Die Schokolade, jene freundliche "Speise der Götter", bietet sich mit den mit ihr verbundenen Träumen einer lauschigen Alpenwelt, einer beschaulich-genüsslichen Welt der englischen Aristokratie oder der sinnlich-erotischen Welt der Karibik dem heutigen Schokoladenesser als ideales Seelenfutter an. Xocoatl (Schokoladewasser) nannten die Azteken den Kakao, der von ihnen als scharfes, eher salziges (und für den Geschmack der Spanier sehr ungewöhnlich schmeckendes) Getränk aus Kakaobohnen, Maismehl, Kaneelrinde, Chilipfeffer, Honig und Vanilleschoten unter Zusatz von Wasser zubereitet wurde. Diese Flüssigkeit wurde solange aus einem Topf in einen anderen gegossen, bis sich ein dichter Schaum bildete, den man in ein besonderes Geschirr abschöpfte. Vor dem Trinken rührte man die Schokolade mit einem kleinen Löffel aus Holz, Silber oder Gold ordentlich um. Schokolade erfreue, erfrische, tröste und kräftige jeden, der sie trinke, schreibt ein spanischer Chronist über den Konsum des Kakaos. Und in einem Bericht eines Offiziers aus dem Heer des Fernando Cortes heißt es: "Dieses Getränk ist ungemein gesund und nahrhaft. Wenn man eine Schale davon getrunken hat, kann man den ganzen Tag lang reisen, ohne weiteres Essen zu bedürfen." Wolfgang Bauer ist der Reiseführer in eine Welt aus Schokolade. Dies bei allen Altersschichten populäre Psychoaktivum hat es in sich. Im wahrsten Sinne des Wortes ...

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              • Vortrag von Sandra Karpetas "Iboga Therapy House- Suchttherapie mit Ibogain"

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                Sandra Karpetas is the Project Coordinator for the Iboga Therapy House, an ibogaine-based recovery program for chemical dependence. She has been working on harm reduction-based initiatives for the last eight years, has co-founded several drug user advocacy groups and education projects, has presented at, facilitated, and organized related conferences and workshops, and has worked in the creation of safe settings for psychedelic experiences. Her interests and inspirations are drawn from harm reduction psychotherapy, transpersonal psychology, cognitive liberty, drug policy reform, psychotherapeutic uses of psychoactive drugs, permaculture, ecstatic dance, NLP, holistic healing, rites of passage and whole systems approaches.

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                • Vortrag von Markus Berger: "Psychoaktiva sind überall!"

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                  ZUR PERSON: Markus Berger, geb. 1974, ist freischaffender Schriftsteller und Journalist im Bereich der Psychoaktiva-Kunde. Er beschäftigt sich seit siebzehn Jahren enthusiastisch und autodidaktisch mit der Entheogeneforschung, den sich davon ableitenden Disziplinen Botanik, Pharmakologie, Medizin und mit der psychedelischen Kultur. Markus Berger arbeitet für verschiedene internationale Drogenaufklärungs-Verlage und -Magazine. Er ist Redaktionsmitglied der Fachzeitschriften "Entheogene Blätter" (DE) und "Swiss Hemp Times" (CH). Seine Arbeiten werden außerdem veröffentlicht in den Magazinen Hanfblatt (D), grow! (D), Hanf Journal (D), Drugstore Magazine (D), Junkfurter Ballergazette (D), Grass Times (D und E), Cañamo (E), Legalize it! (CH), Soft Secrets (NL, E und GB), The Entheogen Review (USA), Salvia divinorum Magazine (USA) und GaiaMediaNews (CH). Berger ist Autor der Bücher "Psychoaktive Kakteen" (2003 Löhrbach), "Stechapfel und Engelstrompete" (2003 Solothurn), "DrogenNotfall" (2004 Solothurn) und "Cactus Entéogenos" (2004 Barcelona). Zahlreiche weitere Bücher zur Rauschkunde sind in Vorbereitung. Er lebt im nordhessischen Knüllgebirge bei Kassel. ZUM VORTRAG: Keine Macht den Drogen? Unter dem Motto "A drug-free world, we can do it" trafen sich im Juni 1998 UN-Vertreter zu einer die sogenannte Drogenproblematik betreffenden Sondertagung der Generalversammlung in New York. Ergebnis der Sitzung: Zehn Jahre Zeit, um aufzuräumen. Sprich: Bis 2008 soll die Welt drogenfrei sein. Sasha Shulgin hingegen sagt: "DMT is everywhere!" Markus Berger klärt auf, dass es für uns Menschen in dieser Welt unmöglich ist, ohne psychoaktive Drogen zu leben. Denn nicht nur DMT ist überall. We live in a world FULL of drugs! Weitere Informationen: http://psychotropicon.info/

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                  • Vortrag von Sergius Golowin: "Absinth, die grüne Fee"

                    35:51

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                    ZUR PERSON: Sergius Golowin wurde 1930 in Prag geboren und kam 1933 nach Bern, dem Heimatort seiner Mutter. Er war 1950-68 Bibliothekar und arbeitet seither als freier Schriftsteller und begnadeter Geschichtenerzähler im Aaretal. Er entdeckte fast vergessene Bücher und sammelte gleichzeitig mit seinen Freuden Sagen, Legenden und Märchen. Sein prägendes Erlebnis war die Entdeckung, wie zeitlose Überleiferungen in den Träumen und der Sehnsucht des Menschen weiterleben. Schon 1969 schrieb Prof. Dr. A. Niederer in den Hessischen Blättern für Volkskunde: "Die von der Volkskunde anhin zuwenig beachtete Unter- und Gegenkultur der Vergangenheit und Gegenwart findet in ihm (Sergius Golowin) ihren kundigen Sammler und beredten Schilderer." ZUM VORTRAG: 1923 verbannt, verboten und verschrien. 1991 reanimiert, reintegriert und rehabilitiert. Viele Urteile mußte Absinth über sich ergehen lassen. Nicht nur in Deutschland. Es wurden Entscheidungen getroffen, Gesetze geschaffen und Fragen eruiert. Nun, da Absinth, das entheogene Alkoholikum, unter Einhaltung gewisser Auflagen wieder legal ist, ist die Geschichte und der Mythos um die grüne Fee umso interessanter. Sergius Golowin weiß wieder auf packende Weise zu erzählen.

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                    • Vortrag von Dr. phil Christian Rätsch "Die Richtige Dosis"

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                      ZUM VORTRAG: Das die Wirkung eines Pharmakon von der Dosis abhängig ist, war schon den alten Griechen sowie dem Arzt Paracelsus klar. Timothy Leary (1920-1996) erkannte, dass die psychedelische Erfahrung im wesentlichen von drei Faktoren abhängt: Dosis, Set und Setting. Die richtige Dosis umfasst mehr als nur eine Berechnung von Wirkstoff und Körpergewicht. Sie beinhaltet als Variablen die Qualität der Droge bzw. ihre Zubereitung, das Wirkspektrum der aktiven Substanz, die individuelle Reaktion darauf und kollektive Erfahrungswerte. Im ethnographischen Kontext wird viel Wert auf die richtige Dosis gelegt. Der Vortrag beschäftigt sich damit anhand verschiedener Beispiele (Räucherwerk, Wein, Balche‘ und Ayahuasca). Dr. Rätsch lebte jahrelang mit Indianern im mexikanischen Regenwald, erlernte die einheimischen Sprachen, erforschte die Ethnobotanik und studierte den Schamanismus. Er ist auf den indigenen Gebrauch von medizinischen und psychoaktiven Pflanzen spezialisiert. Neben zahlreichen anderen Buchpublikationen hat er die "Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen" (1998) und zusammen mit Claudia Müller-Ebeling das "Lexikon der Liebesmittel" (2003) geschrieben. Er ist 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin e.V. AGEM, ethnologischer Beirat des Europäischen Collegiums für Bewußtseinsstudien ECBS und Asesor (wiss. Berater) des "Projecto Jardin Botanico" (ethnobotanischer Garten) der im peruanischen Amazonasgebiet lebenden Shipibo-Indianer. Weiteres auf seiner Homepage: www.christian-raetsch.de/

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