1. Podiumsdiskussion04 01

    01:23:32

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    Podiumsdiskussion: Opfer / Täter, Heilung und Freiheit Diese Podiumsdiskussion zum Thema „Opfer und Täter" fand beim 20. Rainbow Spirit Festival im Mai 2013 in Karlsruhe statt. Teilnehmer: Nabhya Carmen Stern, Padma Wolff, Werner Ablass und Veit Lindau. Die Moderation hatte Sugata Wolf Schneider von der Zeitschrift Connection. Die Frage, ob es Opfer und Täter gibt; absolut gesehen keine Opfer und keine Täter, aber auf einer bestimmten Ebene scheint es doch Opfer und Täter zu geben; Arbeit mit Klienten situationsbedingt auf verschiedenen Ebenen; Veits Aufgabe, Menschen zu helfen, mehr zu inkanieren, was durch die Perspektive des Täters unterstützt wird; Betrachtungsweise auf den drei Ebenen: absolute, persönliche und gesellschaftliche Ebene; alle Menschen als Teil des Wechselspiels Opfer / Täter; Veits Ausdrucksweise: „Mitschöpfer" anstatt den Begriff „Täter" zu benutzen; Veits Ansicht, dass es hilfreich ist, soviel Verantwortung wie möglich zu übernehmen; Werner Ablass Wahrnehmung, es gibt keinen Täter, nur Taten, keinen Gott, keinen Plan, nur das, was in diesem Augenblick ist; Nabhya: in sich selbst Frieden, Zuhause finden, „hier bin ich in meiner Kraft, meinem Bewusstsein, meiner Verantwortung"; die Gemeinsamkeit der Menschen in der Opfer / Täter-Problematik in der Rolle des Opfers und des Täters -- bis die Chance kommt, auszusteigen und frei zu sein; wenn aus Leidensdruck nach Heilung und Freiheit gesucht wird; es kann je nach Situation ignorant sein, einem Leidenden zu sagen, es gibt keine Opfer und Täter; Änderung des Rechtwesen, weg von Rache, hin zu Therapie; auf dem Weg zur Heilung die Station, Grenzen zu setzen, zu bewerten, zu urteilen, Schuld zuweisen -- um in unsere Kraft zu kommen; ganz echt und pur hier sein, mit unseren Schatten und die Chance daran, aus dem Opfer-Täter-Spiel auszusteigen; im Schmerz, im Berührtsein, im Zuordnen der Täterschaft, in Reue das finden, was schon heil ist -- und auf der relativen Ebene passiert Heilung; im Jugendrecht strafmildernde Wirkung bei Schuldeinsicht und wenn der Täter bereit ist, sich in Mediation mit dem Opfer auseinander zu setzen; immer mehr erwachen und die Opfer-Täter-Anteile in uns ins Licht holen; im Verzeihen Frieden finden; Täter und Opfer in uns allen; Heilung auf beiden Seiten durch den Kontakt zwischen Opfer und Täter; Opfer / Täter-Vermischungen in der Politik, Beispiel Beginn des zweiten Weltkriegs und der Irakkrieges; wenn der Verstand meint, er müsste sich zwischen „es gibt keinen Täter" und „ich kann etwas tun" entscheiden; sich nicht mit Verzeihen unter Druck setzen, wenn man da noch nicht an diesem Punkt ist; vom Opfer zum Täter, im Sinne von übernehmen der Verantwortung und dann in der „Umarmung" der Täterschaft das Erkennen des Spiels und dass es in Wirklichkeit weder Opfer noch Täter gibt, dadurch möglicherweise Heilung; immer schauen, was ist jetzt die hilfreichste Perspektive; selbst tief verwurzelt im Frieden die Menschen, sie in ihrer speziellen Situation abholen und beraten; mit der Methode von Werner Ablass der Überprüfung, wer atmet, wer denkt, wer lässt das Herz schlagen, wer handelt, wer fühlt usw. zu der Erkenntnis, dass kein Täter zu finden ist und damit zur Ende der Suche und zu irreversiblen Frieden kommen; obwohl es keinen freien Willen gibt so tun, als könnte man ihn einsetzten; über Werners Konzept, sich selbst zu lieben; immer schon ist alles akzeptiert, einfach weil es da ist, selbst bevor wir es sehen; wenn auch niemand mehr da, dem man Schuld zuweisen könnte; bei sich selbst erforschen, dass es kein individuelles Handlungszentrum gibt -- und trotzdem ist da oft ein aktives Hinwenden, ein Dabei-bleiben; Konzepte, die man als wahr akzeptiert hat, immer wieder überprüfen, ob sie noch hilfreich und frisch sind; Werners Hinweis, den suchen, der sucht

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    • Asem VOD

      01:15:01

      from luk perceval / Added

      You have to wet your finger In Asem, an adaptation of the controversial play Täter (1999) written by the German Thomas Jonigk (1966), the family's cornerstone, the incest taboo, is mercilessly pulled down. Offenders and victims are telling their story. In fact we already know their stories, as they have been spoon-fed to us by the media and numerous talk shows. The testimonies don't hold water because of their shame and fear, their hypocrisy, their filthiness and stupidity …This all leads towards an almost light opera, a sick comedy, without reconciliation or comfort, with only one conclusion: the society is a community of offenders. Premiere: 20/09/2001 – Bourla, Antwerp Het Toneelhuis cast: jan bijvoet, pepijn caudron, katelijne damen,luk d'heu, veerle eyckermans, lorenza goos and inge paulussen author: thomas joningk director: luk perceval translation & dramaturgy: jan van dyck adaptation: jan van dyck and luk perceval music: johan de smet scenography: annette kurz costumes: ilse vandenbuscche light design: luk perceval and mark van denesse

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      • Kleines Püppchen, Teddybär

        28:12

        from manuela schuster / Added

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        Drama, AUT 2011, Dauer: ca. 30 Min. Altersempfehlung: ab 14 Jahren Drehbuch, Regie, Schnitt: Manuela Schuster Kamera: Julia Richter, Georg Pircher Verdorfer Hauptrollen: Nikolai Will - Johannes Elias Mayer - Johannes als Kind Johannes führt ein eher zurückgezogenes Leben, seit dem er von zu Hause ausgezogen ist. Er arbeitet als Telefoninterviewer und verlässt seine Wohnung nur selten. Ein kleines Mädchen, am anderen Ende der Telefonleitung, bringt die konstruierte heile Welt des Mannes ins Wanken. Johannes beginnt nun seine Vergangenheit aufzuarbeiten... Wie aus Opfern auch Täter werden können, wie wichtig es ist bereits im Kindes- alter über diese Thematik aufgeklärt zu werden und dass Missbrauch niemals verjährt, da er niemals vergessen wird – all diese Themen vereint der Kurzfilm „Kleines Püppchen, Teddybär“. Die kritische Auseinandersetzung mit der Thematik zeigt außerdem eine alternative Form der Missbrauchsprävention auf. In weiteren Rollen: Petra Mayr, Kerstin Hochwimmer, Ingrid Schuster, Marina Bytel, Jennifer Bytel, Alina Modes, Kiara Modes, Ingeborg Auer, Anna Breitfuß, Daniel Bytel, Margot Dreger, Martina Graspointner, Lucia Hartl, Lukas Hartl, Gabriele Kruch, Gerlinde Magerl, Lukas Miteregger, Maria Neureiter, Nadia Oberhuber, Lisa Pieber, Selina Pieber, Sylvia Pieber, Laura Raminger, David Schuster, Monika Schuster, Siegfried Schuster, Hermine Sinnegger, Celina Stanonik, Marina Jägert, Eva Watzenböck. Crew: Manuela Schuster, Martina Graspointner, Georg Pircher Verdorfer, Julia Richter, Martin Sachsenhofer, Raimund Held, Patrick Lochner, Christian Lichtenegger, Nadja Springer, Markus Scheibenbauer, Veronika Kern, Julia Weithaler, Ingrid Schuster, Petra Mayr. Drehzeitraum: 9. – 14. August 2010 Drehort: Saalfelden am Steinernen Meer Kamera: Canon EOS 5D Mark II und Canon EOS 7D

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        • Asem - Een Interview met Luk Perceval VOD

          21:55

          from luk perceval / Added

          You have to wet your finger In Asem, an adaptation of the controversial play Täter (1999) written by the young German Thomas Jonigk (1966), the family's cornerstone, the incest taboo, is mercilessly pulled down. Offenders and victims are telling their story. In fact we already know their stories, as they have been spoon-fed to us by the media and numerous talk shows. The testimonies don't hold water because of their shame and fear, their hypocrisy, their filthiness and stupidity …This all leads towards an almost light opera, a sick comedy, without reconciliation or comfort, with only one conclusion: the society is a community of offenders. Premiere: 20/09/2001 – Bourla, Antwerp Het Toneelhuis cast: jan bijvoet, pepijn caudron, katelijne damen,luk d'heu, veerle eyckermans, lorenza goos and inge paulussen author: thomas joningk director: luk perceval translation & dramaturgy: jan van dyck adaptation: jan van dyck and luk perceval music: johan de smet scenography: annette kurz costumes: ilse vandenbuscche light design: luk perceval and mark van denesse

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          • Spiel mein Spiel - Play my Game

            10:48

            from Steffen Werske-Two For Twenty / Added

            370 Plays / / 0 Comments

            Länge: 10:45, Krimi, D , 2006 Kurzfilm von Two For Twenty Films Shortmovie from Two For Twenty Films Regie / Director: Steffen Werske Der Mörder ist auf frischer Tat ertappt, doch was war sein Motiv? Genau das fehlt Julia Wagner noch zu einem wasserdichten Fall. Also lässt sie sich beim Verhör mit Ralf Seestedt auf sein Spiel ein, ohne zu wissen, wo es hinführt, wenn sie ihren Kollegen hinausschickt... Besetzung / Cast: Suntje Freier.... Julia Wagner Frank Kleinhans.... Ralph Seestedt Michael Wanker.... Andreas May Steffen Werske.... Leiche Crew: Regie: Steffen Werske Kamera, Schnitt, Post: Steffen Werske, Suntje Freier Licht, Kameraassistenz: Jan Boltze Musik, Sounddesign, Ton: Andreas T. Barzyk Drehbuch: Melanie Suntje Freier Format: Mini DV Kamera: Sony TRV 950E All Rights reserved Copyright 2006 by Two For Twenty Films

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            • UnterStrömung

              08:20

              from Daniel Herrmann / Added

              443 Plays / / 1 Comment

              UnterStrömung is an attempt to reflect the loss of the significant via projection on miniature. Anachronistic timelines and cracks resulting from recursive feedback are result and trial in one. Characters become light and shadow in the pursuit of grasping their projections. UnterStrömung ist ein Versuch, über Projektion auf Miniaturen den Verlust des Signifikanten zu reflektieren. Anachronistische Zeitebenen und Brüche, die sich aus der Verkettung rückläufiger Vorgänge ergeben, sind Prozess und Ergebnis in einem. Charaktere sind nur noch Licht und Schatten im Aufspüren ihrer Projektionen.

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              • Täter-Opfer-Ausgleich (Infofilm)

                07:36

                from Immanuel Heims / Added

                Der Bezirksverein für Soziale Rechtspflege Pforzheim (BZV) ist zuständig für den Täter-Opfer-Ausgleich in Pforzheim und im Enzkreis. Was ist ein Täter-Opfer-Ausgleich? Der Täter-Opfer-Ausgleich bietet die Möglichkeit, Konflikte, die zu einer Straftat führen oder daraus resultieren, außergerichtlich, mit Hilfe eines allparteilichen Vermittlers, zu klären. Das Opfer kann ... ... dem Täter die Folgen seiner Straftat (entstandene Schäden, verletzte Gefühle, Ärger und Empörung) deutlich machen. ... im Falle materieller Schäden, Ärger und Aufwand eines Zivilverfahrens vermeiden. ... selbstverantwortlich einen Konflikt klären. Der Täter kann ... ... Hintergründe für sein Verhalten schildern und dafür Verantwortung übernehmen. ... zeigen, dass er die Gefühle des Opfers ernst nimmt. ... durch Wiedergutmachung die Sache aktiv wieder in Ordnung bringen. Täter und Opfer können ... ... den eventuell schon länger anstehenden Konflikt gemeinsam bereinigen, gegenseitige Vorurteile abbauen und eine Verständigung erreichen. ... unnötigen Rechtsstreit vermeiden und staatliche Sanktionen überflüssig machen. Der Täter-Opfer-Ausgleich beim Bezirksverein Pforzheim - unsere Aufgaben: - Vermittlung im Konflikt - Förderung der Kommunikation zwischen den Parteien - Unterstützung bei der Lösungsfindung - Erstellen und Überwachen von gemeinsam ausgehandelten Vereinbarungen Mehr Infos: http://www.bezirksverein-pforzheim.de

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                • Kurzfilm: (un)Schuld

                  07:18

                  from Neurotic Pictures / Added

                  177 Plays / / 0 Comments

                  Was tust du, wenn du für etwas gefangen gehalten wirst, was du nicht warst? Bist du verwirrt? Drehst du durch? Oder bleibst du ganz tapfer sitzen, weil du weißt, dass du es nicht warst? Dieser Kurzfilm wurde im Juli 2010 in Heidenheim im Treff9 (Danke für die Erlaubnis!) und in Zang gedreht und beim Filmfestival in Ballmertshofen gezeigt. Die Reaktion war pures Entsetzen. Was denkst du über diesen Kurzfilm? - Kommentare erwünscht! Übrigens war (un)Schuld auch beim 16. Jugendfilmpreis nominiert und wurde am 4.12.2010 in Stuttgart gezeigt! Der Film ist ab 16 Jahren geeignet

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                  • Dresden Nazifrei 13.02.2012 – Prügelorgie der Polizei

                    06:55

                    from Filmpiraten / Added

                    16.3K Plays / / 3 Comments

                    Das Video zeigt den Täterspuren-Mahngang als Gegenveranstaltung zu dem offiziellen Opfergedenken Dresdens. Aus dem Mahngang heraus splitteten sich mehrere Hundert Leute ab und liefen Richtung Naziroute. Nach einigen Rangeleien konnte eine wichtige Kreuzung blockiert werden. Als nach einigen Stunden bekannt wurde, dass die Nazis zwar eine kürzere Route laufen, aber dennoch marschieren werden, machten sich erneut Hunderte auf, um die Nazis an anderer Stelle zu blockieren. Dabei kam es während des „Durchfließens“ einer Polizeikette zu heftigen Prügelorgien seitens der Polizei. Die Filmpiraten haben bereits 2006 einen längere Dokumentation zu den jährlichen Geschehnissen um den 13. Februar in Dresden gemacht. Zu finden ist diese auf http://filmpiraten.org

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                    • Ehem. Heim-"Insasse" Peter Urmersbach packt aus

                      06:33

                      from NetzwerkC / Added

                      256 Plays / / 0 Comments

                      Live Interview mit dem Autor des Buches "Liebe konnte ich mir nicht leisten!", Peter Urmersbach: Ein ehemaliger Kinderheim-"Insasse" packt aus: Hinter der sauberen Fassade des Heimes tun sich dem Leser die dunkelsten Abgründe menschlicher Bosheit auf. Zunächst Opfer, wird Peter Urmersbach später selbst zum Täter. Gibt es aus dieser Spirale der Verletzungen überhaupt einen Ausweg?Peter Urmersbach hat ihn gefunden. Und nicht nur das: Er fand endlich zum Frieden mit seiner Vergangenheit und mit sich selbst.

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