Enrico Pietracci

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Enrico Pietracci, visual artist
Meine künstlerische Auseinandersetzung besteht in der Entwicklung eines in erster Linie interdisziplinären Diskurses, dessen Ursprung in der traditionellen Beziehung von Maler und Modell liegt. Dabei entsteht eine neue künstlerisch dynamische Form, die auf der „intuitiven Interaktion" des Künstlers mit seinem „Subjekt" gründet.
Im Wesentlichen handelt es sich dabei um einen offenen Dialog (Gegenüberstellung) unter verschiedenen Künstlern und Kunstformen. Die durch das Modell/Performerin und die Musik/Musiker verkörperten Formen der Kunst nehmen eine mit der bildenden Kunst (Maler) ebenbürtige Rolle ein. Die darstellende Kunst ist die essentielle Dimension in der Entwicklung des Diskurses, an dessen Ende nicht nur das Ergebnis, „die Spur/das statische Bild", sondern auch und vor allem das Erlebte und der in Echtzeit gezeigte kreative Prozess „die Performance" stehen. Dabei finden sich die konzeptionelle und subjektive Idee, das „Thema" und das „Ziel" der Aktionen gleichbedeutend neben dem stilistisch interdisziplinären Grundkonzept.
Der Schwerpunkt der Aktionen liegt in der persönlichen Entwicklung von Beziehungen und Emotionalität unter den beteiligten Künstlern, vornehmlich basierend auf der zwischenmenschlichen Erfahrung und der
Kommunikation auf de unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen.
Wie in einem alchemistischen Prozess, der „Transmutation", laufen die zahlreichen progressiven und untereinander verbundenen Aktionen nach einer Art vorbestimmtem Schema ab. Der ihr eigene ausgefallene Charakter steht in direktem Bezug zu der Persönlichkeit und der individuellen Emotionalität der Beteiligten.

Der „Stein der Weisen", den es zu erreichen gilt, ist die immer größer werdende Annäherung und Harmonisierung der „gegensätzlichen Pole" wie: männlich - weiblich, bildende - darstellende Kunst, Beobachter - beobachtetes Subjekt, statisches Bild - Bewegung, Analyse - Intuition, Bewusstes - Unbewusstes, innere - äußere Welt, Realität - Fiktion, Kunst und Leben.
Ein Entwicklungsprozess, bei dem, durch einen aktiven und offenen Dialog, sowohl die individuellen als auch interdisziplinären Grenzen schrittweise aufgehoben werden (dynamische Komplementarität).
Aktionsfelder, eine Art „ alchemistisches Labor“, sind Ateliers, Kunstgalerien oder Theater für modernen Tanz, ohne dabei zahllose alternative mögliche „Locations" auszuschließen.
Es ist das Ziel meiner künstlerischen Auseinandersetzung, eine von wahren Emotionen geprägte Ausdrucksform mit besonderer Ästhetik zu schaffen und entsprechende Bilder aus grafischen und malerischen Spuren als Zeugnisse der Aktionen entstehen zu lassen.
Enrico Pietracci, bildender Künstler

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